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Rund um Ultrà #News

12.05.2017 // Polska Kibolska Nr. 1

Im BFU 41 bereits beworben und angekündigt für den 12.5., müssen wir leider bezüglich unserer Polen-Neuerscheinung eine kleine Verspätung vermelden. Wir feilen momentan noch an einigen Seiten und verleihen dem Heft den allerletzten Feinschliff. Wir sind aber was die baldige Fertigstellung betrifft durchaus positiv gestimmt. Das Warten lohnt sich garantiert!  Also noch ein klein wenig Geduld. Sobald das Heft fertig ist, lassen wir es euch wissen.


02.05.2017 // Neue Artikel im Shop

Der Shop ist mal wieder prall gefüllt. Viele neue Fanzines, u.a. der BRATWURSTDEALER aus Jena, der mit 460(!) Seiten wohl sämtliche Rekorde schlägt. Verfügbar ist ebenso endlich die neue Ausgabe vom BFU sowie eines unserer bisher umfangreichsten Projekte, das FANSZENE POLEN-Buch.

ABSTIEGSSPIEL (3.Auflage erschienen!)
ABSTIEGSSPIEL (3.Auflage erschienen!) ABSTIEGSSPIEL (3.Auflage erschienen!)

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Art.Nr.:30008

ABSTIEGSSPIEL (3.Auflage erschienen!)

Aufgrund der hohen Nachfrage ist die 3. Auflage Anfang Februar 2017 erschienen!

Hooligankämpfe, Drogen, Alkohol und kriminelle Raubzüge. Peter M. lässt nichts aus. Dabei führt er anfangs ein ganz normales Leben. Ist es vielleicht zu normal? Irgendwann packt ihn der Reiz des Spielens und es zieht ihn in die Welt der Spielhöllen. Schritt für Schritt bestimmt die Spielerei sein Leben. Das Verlangen nach dem vermeintlichen Glück, welches das große Geld verspricht, zieht ihn immer weiter in den Abgrund. Ob er es schafft, sich aus diesem Strudel zu befreien?

Aktuelle Rezensionen von Lesern:

Auf den ersten Seiten liest es sich wie eine Erzählung eines fast gewöhnlichens Lebens. Doch je weiter man liest, desto mehr driftet dieses ab. Man kann sehr gut herauslesen, wie die Sucht den betroffenen Menschen beeinflusst und sein Leben entgleiten lässt. In dieser Geschichte passiert dies besonders drastisch. Teilweise hat mich der Inhalt sehr betroffen gemacht - ja manchmal regelrecht schockiert. Der Autor erwähnt im Klappentext, dass die Hauptfigur nichts auslässt. Damit hat er nicht übertrieben. Sein Leben verfängt sich in einem Geflecht aus Drogen, Alkohol, Gewalt, Kriminalität und Spielsucht. Erfrischend fand ich auch die vielen interessanten Randthemen, wie die Erzählungen über die Wendezeit. Nicht so passend fand ich die enthaltenen Fußballgeschichten. Allerdings muss ich zugeben, dass diese auch für Nichtfußballfans interessant sind. So erfährt man einige Hintergründe und andere Sichtweisen zu bestimmten Geschehnissen wie der Fußball-WM. Auch die Auseinandersetzung unter Hooligans fand ich interessant. Das Buch liest sich sehr flüssig und für ein Erstlingswerk kann ich nur sagen: "Hut ab!"

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Wer den Autor privat kennt und schon einige seiner Kurzgeschichten gelesen hat wird bei diesem Werk nicht lange überlegen müssen. Es kann die Erwartungen absolut erfüllen und hat mich als "Nichtbuchleser" (Bücher kenne ich sonst nur aus dem Hörensagen Anderer) absolut gefesselt, was sicher auch am Thema liegt und unter anderem einige Geschichten vom Club und auch aus unserem schönen Städtchen auftauchen. Ich persönlich freue mich auf ein weiteres Werk! Dann spielt der Club aber hoffentlich endlich dritte Liga (oder höher) und wir müssen uns nicht mehr an Siegen über Meuselwitz und Plauen erfreuen.

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Dafür das es das erste Buch des Autors ist muss man sagen "klasse Arbeit"! Anfangs liest es sich wirklich wie ein normales Buch aber spätestens nach der 4-5 Seite wird man nichtmehr aufhören können!

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Der Autor schildert spannend und ergreifend die Leidensgeschichte eines jungen Menschen, der sich zu einem harmlosen Spiel am sogenannten Glücksautomaten verleiten ließ. Dieses vermeintliche Glück endete in einer starken Abhängigkeit bzw. Sucht. Unser Hauptdarsteller hat furchtbare Erfahrungen durchmachen müssen.Letztendlich hatte er nur noch den Wunsch, diesem "Abstiegsspiel" ein Ende zu setzen. Wie und ob er es schafft, bleibt für den Leser am Ende eine offene Frage. In der Abhandlung gelingt es dem Buchautor geschickt, die Suchtproblematik mit den Gewalttaten der Hooligan- Gruppierungen am Rande des Fußballfeldes zu verknüpfen. Damit erreicht er den einen oder anderen potientiell Gefährdeten und weckt dessen Leseinteresse. Das Buch liest sich super, der Titel sehr passend gewählt.

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Ich bin sehr zufrieden mit dem Werk .Es liest sich wirklich super .Ich kann es nur weiter empfehlen . Bedenkenlos .Ich hoffe, noch viel vom Autor lesen zu dürfen .

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Mir als absoluten "Nicht-Buch-Leser" hat dieses Werk sehr viel Spaß gemacht beim lesen. Der Autor lässt nichts aus. Absolut empfehlenswert!

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Interview mit Jens Knibbiche von Abstiegsspiel:  (Quelle: NOFB Shop)
Vor etwa zwei Wochen ist der Erstlingsroman von Jens Knibbiche im Blickfang Ultra-Verlag erschienen. In seinem Buch mit dem Titel "Abstiegsspiel" schreibt der Autor über Hooligankämpfe, Drogen, Alkohol und kriminelle Raubzüge. Um was es seinem Buch genau geht und in wie weit der Inhalt autobiografisch ist, dazu stand Jens Knibbiche am zurückliegenden Wochenende Rede und Antwort.

Hallo Jens, vor wenigen Tagen ist Dein erstes Buch erschienen. Wie zufrieden bist Du mit dem Ergebnis und gab es eventuell schon Feedback?
Ich bin ein sehr skeptischer Typ und auch kritisch gegenüber eigenen Werken. In diesem Fall hatte ich Bedenken, dass das Buch in der Fußballszene nicht angenommen wird, da der Inhalt nicht zu einhundert Prozent aus Fußball besteht. Dass ich nun ausgerechnet von den Fußballleuten bisher eine überwältigende Resonanz erfahren und gute Kritiken bekommen habe, hat mich dann doch überrascht. Viele hätten sich sogar gewünscht, dass ich bestimmte Themen, abseits des Fußballs noch mehr ausschmücke. Vielleicht liegt es einfach daran, dass die Handlung durch viele nicht alltägliche Dinge und Abwechslung gekennzeichnet ist. Bereits nach zwei Wochen betrachten sowohl der Verlag als auch ich das Buch als einen Erfolg. Ganz ehrlich – Das hätte ich vorher nicht gedacht!

Beschreib doch bitte, was den Leser in Deinem Werk erwartet?
Der Leser begleitet einen FCM–Fan auf einer Reise in seine DDR-Kindheit, Jugend und weiteren Lebensepochen. Die Reise ist geprägt von krassen Erlebnissen, Drogenkonsum, sozialen Abstiegen, organisierter Kriminalität und natürlich auch mit einer gehörigen Portion Fußball. So setzt sich das Werk mit dem alten und dem modernen Fußball, insbesondere RB auseinander. Natürlich habe ich auch an die erlebnisorientierten Leser gedacht und Auseinandersetzungen beim Fußball mit eingebaut. Als besondere Beigaben sind Dinge wie eine ‚WM 2006- Erlebnisschilderung‘ unter dem Einfluss von LSD oder dem Besuch einer ‚Underground-Domina‘ enthalten.

Inwieweit ist der Inhalt des Buches autobiografisch?
Viele Geschichten im Buch orientieren sich an tatsächlich geschehenen Ereignissen, allerdings handelt es sich NICHT um eine Autobiografie. Die Ideen lieferten mir größtenteils zwei Spielsüchtige. Natürlich hinterlässt ein Autor im Buch seine Meinungen zu gewissen Themen und bringt eigene Erfahrungen automatisch mit ein. In diesem Buch sind es die Erfahrungen mit dem Fußball. Als langjähriger, aktiver Fan habe ich einiges erlebt und viele Kontakte.

Was war der Auslöser, um mit der Arbeit an diesem Buch zu beginnen?
Schon seit meiner Kindheit träumte ich davon, ein Buch zu schreiben. Ich schreibe unheimlich gern. In der Vergangenheit habe ich bereits Anläufe genommen und dann nach ein paar Seiten aufgegeben. Es fehlten einfach der Kick und die Emotionalität in den Handlungen. Das jetzt gewählte Thema hat mich bewegt und aus einer geplanten Kurzgeschichte für ein Zine wurde plötzlich ein Buch.

Wie tief bist Du eigentlich in der Fanszene des FCM verwurzelt?
Seit 1990 besuche ich die Spiele des FCM. Mein Platz ist in der aktiven Fanszene, genauer gesagt im Block U. Aufgrund familiärer Änderungen und den damit verbundenen Vaterpflichten habe ich meine Fußballleidenschaft die letzten anderthalb Jahre zurückgeschraubt – natürlich nur vorläufig. Ich hoffe darauf, dass der Kleine irgendwann im Block eine Fahne schwenkt und der alte Papa seine Rückenschmerzen auf den oberen Rängen auskuriert. (lacht)

Welche Fanszenen haben Dich bisher nachhaltig beeindruckt?
Bei den vielen Spielen, die ich im In- und Ausland besucht habe, ist die Frage gar nicht so leicht zu beantworten. Zuerst möchte ich die Szene von Hutnik Kraków nennen. Die gelebte Gastfreundschaft in Nowa Huta ist sehr herzlich und ehrlich. Darüber hinaus beeindrucken mich beide Belgrader Szenen, U.S. Foggia, Napoli und Zenit St. Petersburg. Erwähnen möchte ich auch die Szene von Falubaz Zielona Gòra. Es ist schon unglaublich, was dort wohlgemerkt im Rahmen von Speedwayveranstaltungen im Stadion abgeht.

Wenn Du etwas am heutigen Fußball ändern könntest, was wäre das?
Was für eine Fangfrage. Ich glaube, dass meine Meinung die Kapazität Deiner Seite sprengen würde, also versuche ich mich kurzzuhalten. Ich bin Traditionalist durch und durch! Der FCM hat 1974 den Europapokal mit einer Mannschaft geholt, deren Spieler alle aus der Region kamen. Die sportliche Arbeit des Clubs und die Nachwuchsarbeit sicherten den Erfolg – nicht irgendwelche Finanzspritzen von Milliardären oder großen Unternehmen! Heute verwandeln sich Vereine in Aktiengesellschaften und die Vereinsoberen verkaufen traditionsreiche Stadionnamen an Unternehmen. Diese kennen keine Skrupel und geben den Spielstätten schreckliche Namen. Der Werbeeffekt ist eben viel wichtiger als die Tradition. Insgesamt ist es aber müheselig, sich darüber aufzuregen. Den Kampf gegen die Kommerzialisierung haben wir schon viel länger verloren. Das Produkt RB Leipzig ist doch nur die Spitze des Eisberges. Jetzt muss jeder für sich selber entscheiden, wie weit er Teil dieser Kommerzialisierung sein will und seine eigene Schmerzgrenze festlegen.

Welche anderen Magazine und Bücher würdest Du empfehlen?
Zurzeit sind viele gute Hefte auf dem Markt. Hervorheben möchte ich den Nürnberger Daggl, die Zwickauer Beziehungskiste und Mi buen Amigo. Diese Hefte zeichnen sich durch einen hohen Informationsgehalt aus. Außerdem gefiel mir die Ausgabe zwei von ‚Jottwede‘. Mal schauen ob die Unioner dieses hohe Zinelevel halten können. Bücher lese ich sehr viele und mir fällt es echt schwer, Empfehlungen zu geben. Zuletzt habe ich die Werke ‚Wolfskind‘ von Ingeborg Jacobs und ‚Jeder stirbt für sich allein‘ von Hans Fallada regelrecht verschlungen.

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